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Dürfen Sie während Ihrer Unterbrechung Zusatzstunden oder Überstunden leisten?

Sie leisten Zusatzstunden, wenn Sie mehr Stunden als die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit arbeiten, jedoch nicht die per Gesetz oder kollektives Arbeitsabkommen festgesetzte normale Arbeitszeit überschreiten.

Sie leisten Überstunden, wenn Sie mehr Stunden als 9 Stunden pro Tag oder 40 Stunden pro Woche arbeiten (oder wenn sie die per kollektives Arbeitsabkommen festgesetzten tieferen Grenzen überschreiten, auch wenn das kollektive Arbeitsabkommen nicht durch Königlichen Erlass für allgemeinverbindlich erklärt wurde).

Während der Laufbahnunterbrechung müssen Sie die Arbeitsregelung einhalten, die sich aus Ihrer Auszeit oder Arbeitszeitverkürzung ergibt.

Ausnahmsweise könnte Ihr Arbeitgeber Sie bitten, Zusatzstunden zu arbeiten, aber niemals Überstunden.

Zusatzstunden dürfen keine Systematik aufweisen.  Es muss sich um nichtwiederkehrende Situationen oder um höhere Gewalthandeln.

Die Leistung von Zusatzstunden während Inaktivitätszeiträumen, die sich aus Ihrer Unterbrechung ergeben, setzt Ihr Einverständnis voraus.

Wenn Sie einverstanden sind, Zusatzstunden zu arbeiten, dürfen diese Stunden nicht bezahlt werden. Sie müssen obligatorisch abgebaut werden. Diese Zusatzstunden müssen während des geltenden Referenzzeitraums und spätestens vor dem Ende Ihrer Unterbrechung abgebaut werden.

Wenn der Arbeitgeber Sie darum bittet, Zusatzstunden zu arbeiten und Sie Fragen dazu haben, müssen Sie sie Ihrem Arbeitgeber stellen. Wenn Ihr Arbeitgeber Auskünfte zu diesem Thema braucht, kann er das Infoblatt E56 lesen, das auf dieser Website erhältlich ist.

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