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Darf ich während meiner Laufbahnunterbrechung (im öffentlichen Dienst), meines Zeitkredits (im Privatsektor) oder meines thematischen Urlaubs (in gleich welchem Sektor) eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben?

Wenn Sie während Ihrer Laufbahnunterbrechung, Ihres Zeitkredits oder Ihres thematischen Urlaubs (Elternurlaub, Urlaub wegen medizinischen Beistands oder Urlaub wegen Palliativpflege) eine Geldleistung des LfA beziehen, dürfen Sie gleich welche ehrenamtliche Tätigkeit ausüben, vorausgesetzt, dass sie Ihnen keinerlei Einkommen verschafft.

Wenn Sie im Rahmen Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit lediglich eine Kostenrückerstattung erhalten, sind die erhaltenen Summen mit dem Bezug der Unterbrechungsleistungen vereinbar, insofern die Höchstgrenze im Sinne der Regelung für Freiwilligentätigkeit nicht überschritten wird. In einem solchen Fall braucht die ehrenamtliche Tätigkeit und die damit verbundene Kostenrückerstattung dem zuständigen Büro des LfA nicht angezeigt zu werden.

NB:  Die Vergütungen für Freiwilligenarbeit sind auf 33,36 € täglich und 1334,55 € jährlich nach oben begrenzt (seit dem 01.01.2018 geltende Beträge)

Achtung! Wenn die als Kostenrückerstattung erhaltenen Summen die Höchstgrenze im Sinne der Rechtsvorschriften über die Freiwilligenarbeit übersteigen, müssen sie dem Landesamt für soziale Sicherheit (ONSS-LSS) gemeldet werden. Diese Überschreitung dieser Höchstgrenzen hat zur Folge, dass die Summen nicht mehr als einfache Kostenrückerstattung, sondern als richtige Entlohnung gelten. Daraus folgt, dass Sie die Ausübung Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit dem zuständigen Büro des LfA anzeigen müssen. Diese Tätigkeit wird dann als Arbeitnehmertätigkeit angesehen, wodurch Sie den Anspruch auf Unterbrechungsleistungen verlieren, wenn der Bezug dieser als Entlohnung geltenden Kostenrückerstattung während Ihrer Verkürzung oder Aussetzung der Arbeitsleistungen begonnen hat.

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