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Landesamt für Arbeitsbeschaffung

Für weitere Informationen kontaktieren Sie Ihren lokalen Arbeitsamt. Die Adressen sind im Telefonbuch oder auf der Website: www.lfa.be

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Der Anhang C4 - Generationspakt

Infoblatt

E71

Zuletzt aktualisiert am
21-09-2015

Was finden Sie in diesem Infoblatt?

Zweck dieses Infoblatts ist es Ihnen als Arbeitgeber zu helfen, den für den Arbeitnehmer bestimmten Anhang C4‑Generationspakt auf Papier auszufüllen. Diese Ausfüllhinweise werden Ihnen für jede einzelne Rubrik in logischer Reihenfolge angeboten.

Wann müssen Sie einen Anhang C4‑Generationspakt ausstellen?

Sie müssen einen Anhang C4‑Generationspakt ausfüllen, wenn Sie im Formular C4‑Arbeitslosigkeitsbescheinigung im Teil E "Angaben Generationspakt" auf die Frage 2, 3 oder 4 "ja" geantwortet haben (die Tatsache, dass Sie in diesen Fällen einen Anhang C4‑Generationspakt ausfüllen müssen, steht übrigens im Formular C4‑Arbeitslosigkeitsbescheinigung).

Was müssen Sie im Teil mit den Angaben zum Arbeitnehmer und zum Arbeitgeber ausfüllen?

Arbeitnehmer

Sie geben den Nachnamen und den Vornamen Ihres Arbeitnehmers an, sowie seine Sozialversicherungsnummer (ENSS).

Arbeitgeber

Name oder Firmenbezeichnung

Sie geben den Namen der Firma oder den gemeinsamen Namen an.

Unternehmensnummer

In diesem Feld geben Sie die Eintragungsnummer Ihres Unternehmens bei der Zentralen Datenbank der Unternehmen (ZDU) an. Dabei handelt es sich um eine einheitliche Identifizierungsnummer, die Sie bei der Eintragung in die ZDU‑Register erhalten haben. Es handelt sich um eine zehnstellige Nummer. Die erste Zahl ist entweder eine 0 oder eine 1. Im Anhang C4‑Generationspakt können Sie entweder die ZDU‑Nummer oder die LSS‑Nummer Ihres Unternehmens eintragen. Näheres über die ZDU erfahren Sie auf der Website des FÖD Wirtschaft, KMU, Mittelstand und Energie auf www.economie.fgov.be.

 LSS‑Nummer

Hier tragen Sie die Eintragungsnummer Ihres Unternehmens beim LSS oder beim ASRSV (Amt für die Sonderregelungen der Sozialversicherung, früher LSSPLV) ein.  Wenn Sie als Arbeitgeber dem LSS unterliegen, handelt es sich um eine neunstellige Nummer. Wenn Sie als Arbeitgeber dem ASRSV unterliegen, handelt es sich um eine achtstellige Nummer.

Enddatum der Beschäftigung

Sie tragen hier das Datum des Endes der Beschäftigung ein, das Sie im Formular C4‑Arbeitslosigkeitsbescheinigung angegeben haben, das mit dem Anhang C4‑Generationspakt verbunden ist.

Was müssen Sie im Teil A "Angaben zum kollektiven Outplacement" angeben?

Diesen Teil müssen Sie in jedem Fall ausfüllen, es sei denn, Sie unterstehen als Arbeitgeber der paritätischen Kommission 152 oder 225. Je nach der Situation, in der Sie sich befinden, ist die Schaffung einer Beschäftigungszelle für Sie eine Pflicht, eine Möglichkeit oder Ihnen verboten. In der untenstehenden Tabelle finden Sie die verschiedenen möglichen Situationen.

 

Situation

Schaffung einer Beschäftigungszelle?

Keine Massenentlassung

NEIN

Massenentlassung und > 20 Arbeitnehmer beschäftigt

JA

Massenentlassung und ≤ 20 Arbeitnehmer beschäftigt + Bitte um Herabsetzung des Zugangsalters des SAB (Frühpension)

JA

Massenentlassung und ≤ 20 Arbeitnehmer beschäftigt

Sie haben die Wahl: JA oder NEIN

Sie unterstehen der paritätischen Kommission 327
(gilt nur für Arbeitnehmer mit einer Behinderung)

Sie haben die Wahl: JA oder NEIN

Nähere Auskünfte finden Sie im Infoblatt für Arbeitgeber E32 "Welches sind Ihre Rechte und Pflichten im Rahmen der Umstrukturierung eines Unternehmens?", das auf der Website www.lfa.be erhältlich ist.

Was müssen Sie im Teil B "Angaben zum individuellen Outplacement" angeben?

Diesen Teil müssen Sie ausfüllen, wenn Sie im Teil A "nein" geantwortet haben, oder wenn Sie "ja" geantwortet haben, aber den Arbeitnehmer außerhalb des Umstrukturierungszeitraums entlassen haben.

Anhand dieses Teils untersucht das LfA, ob Sie Ihren Pflichten in Sachen individuelles Outplacement gemäß KAA Nr. 82 nachgekommen sind. Es handelt sich um das Outplacement für Arbeitnehmer, die zum Zeitpunkt der Entlassung das 45. Lebensjahr vollendet, mindestens 1 Jahr Betriebszugehörigkeit und eine mindestens dreißigwöchige Kündigungsfrist oder Entlassungsentschädigung erhalten haben.

Wenn Sie Ihrem Arbeitnehmer ein konkretes Outplacementangebot unterbreitet haben, müssen Sie den Namen und die Adresse des Outplacementbüros und das Beginndatum des Outplacements angeben.

Besondere Situation

Möglicherweise wird das Outplacement in Ihrem Sektor von einer sektoriellen Instanz organisiert. In einem solchen Fall dürfen Sie auf die Frage "Ich habe diesem Arbeitnehmer ein konkretes Angebot eines individuellen Outplacements gemacht" nur in bestimmten Fällen "ja" antworten:

  • Sie geben die sektorielle Instanz unter "Name und Adresse des Outplacementbüros" an;

und

  • Sie übermitteln Ihrem Arbeitnehmer ein Dokument, um ihm mitzuteilen, an welche sektorielle Instanz er sich wenden muss.

Möglicherweise können Sie in dieser bestimmten Situation kein Beginndatum des Outplacements eintragen. In diesem Fall können Sie "Das Beginndatum ist auf sektorieller Ebene zu bestimmen" vermerken.

Für nähere Auskünfte, lesen das Infoblatt Nr. E42 "Was müssen Sie in Sachen Outplacement unternehmen?", das auf www.lfa.be erhältlich ist.

Was müssen Sie im Teil C "Angaben zu einer eventuell zusätzlich zu der Arbeitslosenunterstützung gezahlten Zusatzentschädigung" angeben?

In diesem Teil geben Sie an, ob Sie eine Zusatzentschädigung bezahlen, die gleichzeitig mit der Arbeitslosenunterstützung bezogen werden darf, und gegebenenfalls, von welcher Art diese Entschädigung ist.

Diese Rubrik braucht nicht ausgefüllt zu werden, wenn Sie der paritätischen Kommission 152 oder 225 unterstehen.

Für nähere Auskünfte lesen Sie das Infoblatt E33 "Beiträge und Einbehaltungen von den Zusatzentschädigungen zur Arbeitslosenunterstützung, die "Pseudofrühpensionen" genannt werden", das auf der Website www.lfa.be zu finden ist.

Müssen Sie den Anhang C4‑Generationspakt unterschreiben?

Ja. Sie müssen oder Ihr Stellvertreter muss das Formular in jedem Fall unterzeichnen und mit dem Firmenstempel abstempeln.

Es gibt keine mögliche Befreiung von der Pflicht zur Unterschrift.

Sie dürfen auch keine elektronische (gescannte) Unterschrift verwen

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