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Der Corona-Zeitkredit

Bild Sanduhr
26-06-2020

Ab dem 01.07.2020 dürfen Arbeitnehmer des Privatsektors während 1 bis 6 Monaten einen Corona-Zeitkredit in Anspruch nehmen.

Dabei handelt es sich um einen Zeitkredit, der zum bestehenden gewöhnlichen Zeitkredit hinzukommt.

Vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten, die die Coronakrise mit sich gebracht hat, soll der Corona-Zeitkredit es Arbeitgebern des Privatsektors, die von der Ministerin für Beschäftigung eine Anerkennung als Unternehmen in Umstrukturierung oder in Schwierigkeiten erhalten haben, ermöglichen, ihren Arbeitnehmern eine vorübergehende Arbeitszeitverkürzung auf eine Halbzeit oder um ein Fünftel vorzuschlagen.

Die Arbeitszeitverkürzungszeiträume, die im Rahmen des Corona-Zeitkredits genommen werden, werden auf das Guthaben des gewöhnlichen Zeitkredits nicht angerechnet.

Wenn sämtliche Bedingungen dafür erfüllt sind, erhält der Arbeitnehmer während des Corona-Zeitkredits Unterbrechungsgeld, das seine Einkommenseinbußen in Grenzen halten soll.  Dieses Unterbrechungsgeld entspricht genau dem, das bei einem gewöhnlichen Zeitkredit gezahlt wird. 

Neben dieser neuen Maßnahme wurde ebenfalls ein Corona-Zeitkredit im Laufbahnendesystem eingeführt.  Er soll es Arbeitnehmern ab 55 Jahren mit einer mindestens 25-jährigen Berufslaufbahn ermöglichen, Unterbrechungsgeld zu erhalten, wenn ihre Arbeitszeitverkürzung während des Gültigkeitzeitraums der ministeriellen Anerkennung beginnt. 

Der Königliche Erlass über diese Maßnahmen wurde noch nicht veröffentlicht.  Es ist also noch nicht möglich, in diesem Rahmen Unterbrechungsgeld zu beantragen.

Sobald der endgültige Text dem LfA vorliegt, werden auf der Website www.lfa.be entsprechende Infoblätter und Leistungsantragsformulare bereitgestellt.

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