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Welches sind die möglichen Konsequenzen eines gleichzeitigen Bezugs von Unterbrechungsleistungen und Leistungen bei Hinterbliebenenpension?

Die verschiedenen Vorschriften (Zeitkredit im Privatsektor, Laufbahnunterbrechung im öffentlichen Dienst und thematische Urlaube in gleich welchem Sektor) ermöglichen einen höchstens zwölfmonatigen gleichzeitigen Bezug von Unterbrechungsleistungen und Leistungen bei Hinterbliebenenpension. Für jeden Monat, im Laufe dessen die Hinterbliebenenpension bereits mit einer Arbeitslosenunterstützung oder einer Entschädigung bei Arbeitsunfähigkeit kombiniert wurde, wird dieser zwölfmonatige Zeitraum jedoch um einen Monat verkürzt.

Der gleichzeitige Bezug von Unterbrechungsleistungen und Leistungen bei Hinterbliebenenpension ist nicht obligatorisch. Es handelt sich lediglich um eine Möglichkeit. Wenn Sie eine Hinterbliebenenpension beziehen, haben Sie also zum Zeitpunkt der Antragstellung die Möglichkeit, diesen gleichzeitigen Bezug zu beantragen oder nicht zu beantragen.

  • Wenn Sie das LfA um einen gleichzeitigen Bezug der Unterbrechungsleistungen und der Leistungen bei Hinterbliebenenpension bitten, werden Ihnen die Unterbrechungsleistungen höchstens 12 Monate bezahlt. Nach diesen 12 Monaten wird Ihre Arbeitszeitverkürzung oder Auszeit zwar fortgesetzt, aber es werden Ihnen keine Unterbrechungsleistungen mehr gezahlt. Achtung: Wenn Sie um einen solchen gleichzeitigen Bezug bitten, könnte sich dies nachteilig auf Ihre Hinterbliebenenpension auswirken. Der Föderale Pensionsdienst (FPD) könnte Ihren Pensionsbetrag nämlich anpassen. Nähere Auskünfte hierzu erteilt der Föderale Pensionsdienst unter der gebührenfreien Nummer 1765. Die Informationen sind auch auf folgender Website auf Französisch erhältlich auf https://www.sfpd.fgov.be/de.
  • Wenn Sie das LfA nicht um einen gleichzeitigen Bezug der Unterbrechungsleistungen und der Leistungen bei Hinterbliebenenpension bitten, wird Ihnen die beantragte Arbeitszeitverkürzung oder Auszeit ohne Unterbrechungsleistungen bewilligt. In einem solchen Fall beziehen Sie weiter Ihre gewöhnliche Hinterbliebenenpension, und Ihre Arbeitszeitverkürzung oder Auszeit wirkt sich in keinem Fall nachteilig auf Ihre Hinterbliebenenpension aus.

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