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Landesamt für Arbeitsbeschaffung

Für weitere Informationen kontaktieren Sie Ihren lokalen Arbeitsamt. Die Adressen sind im Telefonbuch oder auf der Website: www.lfa.be

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Haben Sie Recht auf Arbeitslosenunterstützung nach einer Unterbrechung der Vollarbeitslosigkeit?

Infoblatt

T39

Zuletzt aktualisiert am
01-01-2012

Wenn Sie – auch nur einen einzigen Tag – bei Vollarbeitslosigkeit von der Arbeitslosenversicherung entschädigt werden, können Sie wieder zum Bezug der Arbeitslosenunterstützung oder des Berufseingliederungsgeldes zugelassen werden, ohne erneut Arbeitstage nachweisen oder eine Berufseingliederungszeit durchlaufen  zu müssen, wenn Sie spätestens drei Jahre nach Ihrem letzten entschädigten Tag einen neuen Leistungsantrag stellen und sich als arbeitsuchend eintragen lassen. Diese 3 Jahre können um bestimmte Ereignisse verlängert werden:

  • Gefängnisstrafe oder Haft;
  • höhere Gewalt;
  • Inaktivität für die Erziehung eines Kindes (Zeiträume von mindestens 6 Monaten und die vor der Vollendung des 6. Lebensjahres des Kindes liegen oder vor der Vollendung seines 18. Lebensjahres, falls eine erhöhte Kinderzulage aufgrund einer Behinderung des Kindes gewährt wurde. Für Zeiträume, die vor dem 01.08.2007 liegen, kann die Verlängerung jedoch auf die Zeiträume begrenzt werden, die vor der Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes liegen);
  • Ausübung einer Berufstätigkeit, die nicht der sozialen Sicherheit, Sozialversicherungszweig Arbeitslosigkeit, unterliegt (mindestens 6 Monate, höchstens 12 Jahre. Für Zeiträume, die vor dem 01.08.2007 liegen, kann die Verlängerung jedoch auf einen Zeitraum von höchstens 6 Jahren begrenzt werden);
  • Aufenthalt im Ausland im Falle von Zusammenwohnen mit einem Belgier, der im Rahmen der Stationierung der belgischen Streitkräfte beschäftigt ist;
  • Laufbahnunterbrechung;
  • Beschäftigung in einem  Wiederbeschäftigungsprogramm, wenn diese Beschäftigung sich nicht über einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens 24 Monaten erstreckt;
  • die nichtentschädigten Zeiträume von Industrielehre, Weiterbildung des Mittelstands und Vollzeitstudium;
  • Beschäftigung als Teilzeitarbeitnehmer mit Aufrechterhaltung der Rechte ohne Zulage zur Einkommenssicherung (Einkommensgarantieunterstützung);
  • freiwillige Verkürzung der Vollzeitarbeitsleistungen für die Erziehung eines Kindes (Zeiträume, die vor der Vollendung des 12. Lebensjahres des Kindes liegen oder vor der Vollendung seines 18. Lebensjahres , falls eine erhöhte Kinderzulage aufgrund einer Behinderung des Kindes gewährt wurde. Für Zeiträume, die vor dem 01.08.2007 liegen, kann die Verlängerung jedoch auf die Zeiträume begrenzt werden, die vor der Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes liegen);
  • freiwillige Verkürzung der Vollzeitarbeitsleistungen aus einem anderen Grund (höchstens 3 Jahre ab der freiwilligen Verkürzung der Arbeitsleistungen).
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