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Landesamt für Arbeitsbeschaffung

Für weitere Informationen kontaktieren Sie Ihren lokalen Arbeitsamt. Die Adressen sind im Telefonbuch oder auf der Website: www.lfa.be

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Die Einkommensgarantieunterstützung - technische Daten zur Berechnung

Infoblatt

T71

Zuletzt aktualisiert am
01-07-2019

Was enthält dieses Infoblatt?

In diesem Infoblatt finden Sie technische Erklärungen über die Bemessung der Zulage zur Einkommenssicherung (auch Einkommensgarantieunterstützung genannt, im Folgenden "EGU") ab Januar 2015.

Die verwendeten Formeln sind umrandet. Ihnen ist jeweils eine Erklärung vorangestellt. Die Faktoren, die in den Berechnungen auftreten, werden weiter im Infoblatt erläutert. Die unterstrichenen Faktoren entsprechen Daten, die in der monatlichen Meldung des Arbeitgebers auftreten.

Die Bedingungen für die Gewährung der EGU finden Sie im Infoblatt Nr. T70 „Haben Sie Recht auf eine Zulage zur Einkommenssicherung bei Teilzeitarbeit?“ Dieses Infoblatt ist bei Ihrer Zahlstelle oder beim Arbeitslosenamt des LfA erhältlich oder kann von der Website  www.lfa.be heruntergeladen werden.

Auf dieser gleichen Website www.lfa.be finden Sie ebenfalls ein Programm, mit dem Sie die EGU annähernd ausrechnen können.

Manche Ausnahmefälle sind in vorliegendem Infoblatt nicht aufgenommen. Nähere Auskunft erteilt nötigenfalls Ihre Zahlstelle.

Vorherige Kontrolle der monatlichen Entlohnung und des Stundenplanes

Die EGU kann nur gewährt werden, wenn:

  • das Bruttoentgelt des betroffenen Monats (Y BRUT) das REFERENZENTGELT unterschreitet.

    und

  • wenn die im Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeitszeit (Q/S) 4/5 eines Vollzeitstundenplanes nicht überschreitet.

Y BRUT < REFERENZENTGELT

Q/S =< 0,8

 Welche Berechnungsmethode wird angewandt?

Für Teilzeitarbeitnehmer mit Aufrechterhaltung der Rechte (im Folgenden "TAAR"):

  • Wenn die neue Regelung anwendbar ist, entspricht die EGU dem Ergebnis der BERECHNUNGSMETHODE 1.
  • Wenn die Übergangsregelung anwendbar ist, entspricht die EGU dem Ergebnis, das von den BERECHNUNGSMETHODEN 1 und 2 höher ist.

Für freiwillige Teilzeitarbeitnehmer besteht lediglich eine Regelung:

  • Die EGU entspricht dem Ergebnis der BERECHNUNGSMETHODE 1.
 

Welche Arbeitnehmer?

Welches System?

Welche Berechnungsmethode?

TAAR

Neue Regelung ("Präfix 57")

Berechnungsmethode 1

TAAR

Übergangsregelung ("Präfix 05")

Berechnungsmethoden 1 und 2

Freiwillige Teilzeitarbeitnehmer

Neue Regelung ("Präfix 58")

Berechnungsmethode 1

Nähere Erklärungen über die neue Regelung und die Übergangsregelung finden Sie im Infoblatt Nr. T70 "Haben Sie Recht auf eine Zulage zur Einkommenssicherung bei Teilzeitarbeit?".

Näheres über die TAAR und die freiwilligen Teilzeitarbeitnehmer erfahren Sie im Infoblatt T28 "Worauf hat ein Teilzeitarbeitnehmer Anspruch?". 

Wie geht man bei der Berechnungsmethode 1 vor?

Die BERECHNUNGSMETHODE 1 (neue Berechnungsmethode) ist in zwei Teilen unterteilt: dem Teil A und dem Teil B.

Wie errechnet man den Teil A?

Im TEIL A wird der Bruttobetrag der EGU ausgerechnet:

  • Man nimmt den theoretischen Nettotagesbetrag der Arbeitslosenunterstützung für Vollarbeitslose (F2).
  • Man multipliziert ihn mit der Anzahl Tage mit Leistungsanspruch (bei 6 Tagen in der Woche) im betroffenen Monat (F1).
  • Man erhöht das Ergebnis um einen von der familiären Situation abhängigen Stundenzuschlag (F4) für die Stunden, die das Drittel eines vollen Stundenplanes überschreiten.

    Das Drittel eines vollen Stundenplanes wird gleichgestellt mit 55 Stunden pro Monat. Diese 55 Stunden werden reduziert, wenn der Leistungsanspruch nicht für alle Tage des Monats besteht (-> 55 x F1/26).

    Beispiel: Wenn der Arbeitnehmer im betroffenen Monat eine Entlohnung für 68 Stunden erhalten hat, erhöht man das Ergebnis um 68 - 55 = 13 mal den Stundenzuschlag.

  • Man zieht ein fiktives (Teilzeit-)Nettoentgelt ab (Y NET). Um diesen Betrag zu ermitteln,
    • zieht man vom (Teilzeit-)Bruttoentgelt den theoretischen persönlichen Sozialversicherungsbeitrag an das Landesamt für Soziale Sicherheit (LSS) (13,07%) ab,
    • rechnet man den LSS-Arbeitsbonus hinzu,
    • und zieht man den Berufssteuervorabzug ab.

(Siehe weiter).

Da das Ergebnis ein Nettobetrag ist, muss man ihn noch durch Multiplizieren mit 100/89,91 in einen Bruttobetrag umrechnen. Von der EGU ist nämlich ein Berufssteuervorabzug von 10,09% zu entrichten. Dies bedeutet, dass der Bruttobetrag durch Multiplizieren mit (100 - 10,09)/100 = 89,91/100 in einen Nettobetrag umgerechnet wird. Umgekehrt heißt das also, dass der Bruttobetrag durch Multiplizieren mit 100/98,91 zu ermittelt ist.

TEIL A =

│[F1 x F2] + {F4 x [F8 – (55 x F1/26)]} – Y NET│ x 100/89,91

Zusätzliche Erklärung

  • Falls [F8 – (55 x F1/26)] negativ ist, wird die Zahl 0 eingetragen.
  • Das Ergebnis des TEILS A wird auf 0 Euro gebracht, wenn es 10,80 Euro unterschreitet.

Wie errechnet man den Teil B?

Im TEIL B berechnen wir den maximalen Betrag, den die EGU nicht überschreiten soll. Durch diese Begrenzung soll vermieden werden, dass das Gesamteinkommen (Nettoentgelt + Zulage) die Nettoentlohnung übersteigt, die der Arbeitgeber bei Vollzeitarbeit bezahlen würde.

Um diesen maximalen Betrag zu ermitteln, ziehen wir das fiktive Teilzeitnettoentgelt (Y NET) vom theoretischen Vollzeitnettoentgelt (VTL) ab, dem das durchschnittliche Stundenentgelt für den betroffenen Monat zugrunde liegt. Das VTL wird reduziert, wenn nicht für alle Tage des Monats ein Leistungsanspruch besteht (-> VTL x F1/26).

Vom VTL:

  • wird der theoretische LSS-Beitrag abgezogen (minus 13,07%, d.h. mal 0,8693),
  • der (eventuell proportionale) LSS-Arbeitsbonus (PROP-BONUSFT) hinzugerechnet,
  • der Berufssteuervorabzug abgezogen,
  • das fiktive (Teilzeit-)Nettoentgelt (Y NET) abgezogen.

(Siehe weiter)

Da das Ergebnis ein Nettobetrag ist, muss man ihn noch durch Multiplizieren mit 100/89,91 in einen Bruttobetrag umrechnen. Von der EGU ist nämlich ein Berufssteuervorabzug von 10,09% zu entrichten. Dies bedeutet, dass der Bruttobetrag durch Multiplizieren mit (100 - 10,09)/100 = 89,91/100 in einen Nettobetrag umgerechnet wird. Umgekehrt heißt das also, dass der Bruttobetrag durch Multiplizieren mit 100/98,91 zu ermittelt ist.

TEIL B =

│[VTL x F1/26 x 0,8693] + PROP-BONUSFT – Vorabzug– Y NET│ x 100/89,91

Zusätzliche Erklärung

  • Das Ergebnis des TEILS B wird auf 0 Euro gebracht, wenn es 10,80 Euro unterschreitet.

Wie geht man bei der Berechnungsmethode 2 vor?

Die BERECHNUNGSMETHODE 2 (ehemalige Berechnungsmethode) ist in zwei Teilen unterteilt: dem Teil A und dem Teil B.

Wie errechnet man den Teil A?

Im TEIL A wird der Bruttobetrag der EGU ausgerechnet:

  • Man nimmt den theoretischen Nettotagesbetrag der Arbeitslosenunterstützung für Vollarbeitslose (F2).
  • Man multipliziert ihn mit der Anzahl Tage mit Leistungsanspruch (bei 6 Tagen in der Woche) im betroffenen Monat (F1).
  • Man erhöht diesen Betrag um einen pauschalen und von der familiären Situation abhängigen Stundenzuschlag. In der Formel rechnen wir den monatlichen Zuschlag in einen täglichen Zuschlag (F3) um.
  • Man zieht ein fiktives (Teilzeit-)Nettoentgelt ab (Y NET). Um diesen Betrag zu ermitteln,
    • zieht man vom (Teilzeit-)Bruttoentgelt den theoretischen persönlichen Sozialversicherungsbeitrag an das Landesamt für Soziale Sicherheit (LSS) (13,07%) ab,
    • rechnet man den LSS-Arbeitsbonus hinzu,
    • und zieht man den Berufssteuervorabzug ab.

(Siehe weiter).

Da das Ergebnis ein Nettobetrag ist, muss man ihn noch durch Multiplizieren mit 100/89,91 in einen Bruttobetrag umrechnen. Von der EGU ist nämlich ein Berufssteuervorabzug von 10,09% zu entrichten. Dies bedeutet, dass der Bruttobetrag durch Multiplizieren mit (100 - 10,09)/100 = 89,91/100 in einen Nettobetrag umgerechnet wird. Umgekehrt heißt das also, dass der Bruttobetrag durch Multiplizieren mit 100/98,91 zu ermittelt ist.

TEIL A =

{[F1 x (F2 + F3)] – Y NET} x 100/89,91

Zusätzliche Erklärung

  • Das Ergebnis des TEILS A wird auf 0 Euro gebracht, wenn es 10,80 Euro unterschreitet.

Wie errechnet man den Teil B?

Im TEIL B berechnen wir den maximalen Betrag, den die EGU nicht überschreiten soll. Dieser Betrag entspricht 90% der monatlichen Arbeitslosenunterstützung, die einer vollarbeitslosen Person zusteht. Er entspricht also 26 mal (Anzahl Tage im Monat bei 6 Tagen in der Woche) der täglichen Arbeitslosenunterstützung (F2) X 90% = F2 X 23,4.

Man erhöht diesen Betrag um den Vorabzug.

TEIL B =

(F2 x 23,4) x 100/89,91

Zusätzliche Erklärung

  • Das Ergebnis des TEILS B wird auf 0 Euro gebracht, wenn es 10,80 Euro unterschreitet.

Welche Daten der vom Arbeitgeber monatlich vorgenommenen Meldung benutzen wir?

Es handelt sich um die "Meldung eines sozialen Risikos" (MSR) Nummer 6.

Die Daten, die in den Formeln auftreten, werden dieser Meldung entnommen. Es handelt sich um die nachfolgenden Daten:

Q

= die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit des Arbeitnehmers, einschließlich der im Rahmen einer Verkürzung der Arbeitszeit bezahlten Ausgleichruhe.

S

= die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit eines Vollzeitarbeitnehmers, einschließlich der im Rahmen einer Verkürzung der Arbeitszeit bezahlten Ausgleichruhe.

Z

= alle Kalendertage Arbeitsunfähigkeit und Mutterschaftsurlaub nach der Laufzeit der garantierten Entlohnung, unabhängig davon, ob diese Kalendertage normalerweise Aktivitätstage oder Inaktivitätstage sind.

P

= die normalerweise geltende Anzahl Arbeitsstunden für Tage von vorübergehendem Arbeitsausfall (zeitweiliger Arbeitslosigkeit), Streik, Vaterschaftsurlaub, Adoptionsurlaub und Stillpause.

V

= die normalerweise geltende Anzahl Arbeitsstunden für Tage von Jahresurlaub (oder ergänzendem Urlaub), Jugendurlaub, Seniorenurlaub und unbezahltem Urlaub (maximal die ersten vier Wochen, = bis Q X 4).

A

= die normalerweise geltende Anzahl Arbeitsstunden für Tage von unbezahltem Urlaub nach den ersten vier Wochen (= nach Q X 4), entschuldigter oder unentschuldigter Abwesenheit, Laufbahnunterbrechung, Zeitkredit und Pflegeelternurlaub.

Y BRUT

= Bruttoentgelt für die Teilzeitbeschäftigung im betroffenen Monat

  • sind einbegriffen: Zusatzstunden, Lohnzulage, Provisionen, Prämien, Naturalvergütungen mit LSS-Beiträgen, Haushaltszulage, Ortszulage, bezahlte Ruhe, ausstehende Entlohnung, garantierte tägliche oder wöchentliche Entlohnung, garantierte Entlohnung bei Krankheit oder Unfall, garantierte Entlohnung für Urlaub im öffentlichen Dienst, normale Entlohnung für die V-Stunden (Urlaubsstunden) als Angestellter, bezahlte Feiertage;
  • sind nicht einbegriffen: Jahresendprämie, Urlaubsgeld der im Privatsektor beschäftigten Arbeiter, doppeltes Urlaubsgeld, zusätzliches Urlaubsgeld im öffentlichen Dienst und Urlaubsgeld im Kündigungsfall, Mobilitätsprämie, Naturalvergütungen, für die kein LSS-Beitrag geschuldet ist, fortgezahltes Gehalt im Krankheitsfall als ernannter Beamter.

Theoretisches durchschnittliches Bruttoarbeitsentgelt

= die Bruttoentlohnung, die für einen vollen Monat für die Teilzeitbeschäftigung vorgesehen ist

  • sind einbegriffen: die im Voraus bekannten Prämien, die Naturalvergütungen mit LSS-Beiträgen, die bezahlten Ruhezeiten, die Ortszulage, die Haushaltszulage;
  • sind nicht einbegriffen: die Jahresendprämie, das doppelte Urlaubsgeld, die Lohnzulage, die Naturalvergütungen, für die keine LSS-Beiträge geschuldet sind.

Was ist die Bedeutung der Faktoren in den Formeln?

F1?

...die Tage mit Leistungsanspruch im betroffenen Monat.

F1 entspricht der Anzahl Tage mit Leistungsanspruch im betroffenen Monat bei 6 Tagen in der Woche.

Der monatliche Betrag, den die arbeitslose Person bei Vollarbeitslosigkeit beziehen würde, wird ermittelt durch Multiplizieren des Faktors F1 mit dem Tagesbetrag der Arbeitslosenunterstützung für Vollarbeitslose (F2).

Im Regelfall ist F1 = 26.

Von F1 wird Folgendes abgezogen:

  • die Tage Arbeitsunfähigkeit, für die keine garantierte Entlohnung gezahlt wird (Z),
  • die Tage, die vor oder nach der Teilzeitbeschäftigung liegen,
  • die Tage von Ausschluss vom Leistungsanspruch,
  • die Tage gelegentlicher Beschäftigung für eigene Rechnung oder im Auftrag eines anderen Arbeitgebers,
  • eine bestimmte Anzahl Tage, die den Stunden unbezahltem Urlaub oder entschuldigter oder unentschuldigter Abwesenheit, Laufbahnunterbrechung, Zeitkredit und Urlaub wegen Palliativpflege entspricht (A). Die Stunden werden mithilfe einer Formel in Tage umgerechnet,
  • eine bestimmte Anzahl Tage, die den Stunden vorübergehendem Arbeitsausfall (zeitweiliger Arbeitslosigkeit), Vaterschaftsurlaub, Adoptionsurlaub und Stillpause entspricht (P). Die Stunden werden mithilfe einer Formel in Tage umgerechnet.

Formel

F1 =

26 – (Z und andere Tage ohne Leistungsanspruch bei 6 Tagen in der Woche) – (A x 6/Q) – (P x 6/S)

F2?

... ist der normale Betrag der täglichen Arbeitslosenunterstützung für Vollarbeitslose

ist die arbeitslose Person TAAR,

=> dann ist F2 gleich:

  • dem Betrag der vollen täglichen Arbeitslosenunterstützung, die sie zu Beginn der Teilzeitbeschäftigung als Vollarbeitslose beziehen würde.

arbeitet die arbeitslose Person freiwillig Teilzeit

=> dann ist F2 gleich:

  • dem Betrag der "halben" täglichen Arbeitslosenunterstützung, die sie zu Beginn der Teilzeitbeschäftigung als Vollarbeitslose beziehen würde.
  • multipliziert mit der Zahl der "halben" täglichen Arbeitslosenunterstützungen, auf sie wöchentlich Anspruch hat,
  • geteilt durch sechs.

... aber manchmal handelt es sich um einen höheren Betrag

In bestimmten Fällen wird eine theoretische tägliche Arbeitslosenunterstützung zugrunde gelegt, die höher als die normale tägliche Arbeitslosenunterstützung ist:

  • wenn die arbeitslose Person "Arbeitnehmer mit Familie zu Lasten" oder "alleinstehend" ist

    und wenn die normale tägliche Arbeitslosenunterstützung

    • eine Leistung der Phasen 21, 22, 23 oder 24,

      oder

    • eine pauschale Arbeitslosenunterstützung ist,

=> dann ist F2 gleich dem Betrag der Phase 2A.

  • wenn die arbeitslose Person "zusammenwohnend" ist

    und wenn die normale tägliche Arbeitslosenunterstützung

    • eine Leistung der Phasen 21, 22, 23 oder 24 ist

=> dann ist F2 gleich dem Betrag der Phase 2A.

Näheres zu den Phasen erfahren Sie im Infoblatt Nr. T67 “Wie viel beträgt Ihre Arbeitslosenunterstützung nach einer Beschäftigung?”

... ist immer ein Nettobetrag

F2 ist der Nettobetrag der Arbeitslosenunterstützung für Vollarbeitslose.

Wir berechnen die EGU nämlich zuerst immer als ein Nettobetrag. Wir legen also den Nettobetrag der Arbeitslosenunterstützung für Vollarbeitslose zugrunde.

Dies bedeutet, dass der Steuerabzug (Berufssteuervorabzug) von der Arbeitslosenunterstützung für Vollarbeitslose in die Berechnung einbezogen wird. In den meisten Fällen ist der Nettobetrag aber de facto gleich dem Bruttobetrag. Wir ziehen nämlich lediglich während der ersten Leistungsbezugsperiode (in den ersten 12 Monaten) eines zusammenwohnenden Arbeitnehmers (Code B1), einen Berufssteuervorabzug (10,09%) ab. Mit anderen Worten multiplizieren wir den Betrag des Codes B1 mit 0,8991.

Näheres zu den Leistungsbezugsperioden erfahren Sie im Infoblatt Nr. T67 “Wie viel beträgt Ihre Arbeitslosenunterstützung nach einer Beschäftigung?”

Formel

Code

F2 =

B1

= tägliche Leistung x 0,8991

Andere Codes

= tägliche Leistung

F3?

Im Rahmen der BERECHNUNGMETHODE 2 addieren wir zur Arbeitslosenunterstützung für Vollarbeitslose einen Monatszuschlag.

Die Höhe des Monatszuschlags hängt von der familiären Situation ab. Der Monatszuschlag wird in einen Tageszuschlag umgerechnet, da der Zuschlag manchmal nur für einen Teil des Monats gewährt werden kann. 

 

Personenkreis

F3 =

A

7,37 Euro / Tag

N

5,90 Euro / Tag

B

4,43 Euro / Tag

Erklärung:

  • Personenkreis A: Zusammenwohnende Arbeitnehmer mit einzigem Einkommen und Familie zu Lasten
  • Personenkreis N: Alleinstehende Arbeitnehmer
  • Personenkreis B: die restlichen zusammenwohnenden Arbeitnehmer

Näheres über die familiäre Situation erfahren Sie im Infoblatt Nr. T147 “Welches ist Ihre familiäre Situation?”.

F4?

Im Rahmen der BERECHNUNGMETHODE 1 addieren wird zur Arbeitslosenunterstützung für Vollarbeitslose einen Stundenzuschlag (F4), der für jede entlohnte Arbeitsstunde, die die Grenze des Drittels eines vollen Stundenplanes übersteigt, gewährt wird.

Die Höhe des Stundenzuschlags hängt von der familiären Situation ab

 

Personenkreis

F4 =

A

3,23 Euro / Tag

N

2,27 Euro / Tag

B

1,29 Euro / Tag

Erklärung:

  • Personenkreis A: Zusammenwohnende Arbeitnehmer mit einzigem Einkommen und Familie zu Lasten
  • Personenkreis N: Alleinstehende Arbeitnehmer
  • Personenkreis B: die restlichen zusammenwohnenden Arbeitnehmer

Näheres über die familiäre Situation erfahren Sie im Infoblatt Nr. T147 "Welches ist Ihre familiäre Situation?".

F5?

Im Rahmen der BERECHNUNGMETHODE 1 addieren wird zur Arbeitslosenunterstützung für Vollarbeitslose einen Stundenzuschlag (F4), der für jede entlohnte Arbeitsstunde, die die Grenze des Drittels eines vollen Stundenplanes übersteigt, gewährt wird.

Die entlohnten Stunden (F5) müssen also bekannt sein.

F5:

  • enthält die Stunden garantierte Entlohnung bei Krankheit;
  • enthält nicht die Stunden vorübergehenden Arbeitsausfall (zeitweilige Arbeitslosigkeit) (P);
  • enthält nicht die unbezahlten Abwesenheitsstunden (A);
  • enthält nicht die Urlaubsstunden (V).

Hinweis: die V-Stunden und P-Stunden nach der Schließung des Unternehmens werden in F5 nicht einbezogen. Sie werden allerdings durch den Faktor F8 berücksichtigt.

F5 = Gesamtzahl STUNDEN (die Anzahl entlohnter Stunden, die der Arbeitgeber in die Tabelle einträgt)

F6?

Der Faktor F6 (theoretisches Stundenentgelt) wird in zwei Fällen benötigt:

  • Wenn wir das theoretische Vollzeitnettoentgelt (VTL) berechnen müssen (beispielsweise, um den Arbeitsbonus oder den maximalen Betrag der EGU auszurechnen).
  • Wenn wir das theoretische Entgelt während der Urlaubsstunden eines Arbeitnehmers (die nicht vom Arbeitgeber bezahlt werden) berechnen müssen.

Der Berechnung des theoretischen Entgelts wird das theoretische Stundenentgelt zugrunde gelegt.

Wenn der Arbeitgeber ein durchschnittliches theoretisches Bruttoentgelt pro Monat angibt, dann berechnet man das Stundenentgelt durch Dividieren des Monatsentgelts durch den Faktor Q und durch 4,3333.

F6 = durchschnittliches theoretisches Stundenentgelt (das der Arbeitgeber angibt)

F7?

Für Arbeiter, die der Urlaubsregelung des Privatsektors unterliegen

Der Arbeitgeber gibt für die Urlaubsstunden eines Arbeiters im Privatsektor keine Entlohnung an (da er das Urlaubsgeld in diesem Fall nicht selbst zahlt).

Wir rechnen also mithilfe von bestimmten Formeln einen Betrag, der dem theoretischen einfachen Urlaubsgeld entspricht, hinzu. Hierzu multiplizieren wir die Anzahl Urlaubsstunden als Arbeiter (Stunden V) mit dem durchschnittlichen Stundenentgelt.

Somit erhält der Arbeiter während seines Urlaubs ungefähr die gleiche EGU, wie während der Beschäftigung.

F7 (für Arbeiter, es sei denn, sie unterliegen der Urlaubsregelung des öffentlichen Dienstes) = F6 x V-Stunden

Für Arbeiter, die der Urlaubsregelung des öffentlichen Dienstes unterliegen, und für Angestellte

Der Arbeitgeber muss:

  • für Angestellte
  • und für Arbeiter, die der Urlaubsregelung des öffentlichen Dienstes unterliegen

eine Entlohnung eintragen (Y BRUT), in die er die normale Entlohnung für die Urlaubsstunden einbezieht(selbst wenn er diese normale Entlohnung nicht bezahlt hat, weil der Arbeitnehmer zu wenig Urlaubstage hat, oder weil er von einem vorherigen Arbeitgeber Urlaubsgeld erhalten hat).

In solchen Fällen addieren wir zu Y BRUT deswegen keine Entlohnung für die Urlaubsstunden.

F7 (für Angestellte und Arbeiter, die der Urlaubsregelung des öffentlichen Dienstes unterliegen) = 0

F8?

In der BERECHNUNGSMETHODE 1 gewähren wir einen Stundenzuschlag für jede Arbeitsstunde, die die Grenze des Drittels eines vollen Stundenplanes übersteigt.

Die Anzahl Stunden, die wir dabei zugrunde legen, entspricht:

  • der Anzahl Stunden, für die der Arbeitgeber eine Entlohnung zahlt (F5),
  • erhöht um die Anzahl Urlaubsstunden (V) und die Anzahl der Stunden Schließung des Unternehmens wegen Jahresurlaub (P).

Für Personen, die in einem Sektor Teilzeit arbeiten, wo eine Vollzeit 38 Stunden/Woche ausmacht, entspricht die 1/3-Grenze für einen Monat 55 Stunden. Es kann also nur für die Arbeitsstunden oberhalb dieser Grenze ein Stundenzuschlag gewährt werden.

Wenn die wöchentliche Arbeitszeit in Vollzeit keine 38 Stunden ausmacht, dann legen wir eine durch Umrechnung ermittelte Anzahl Stunden zugrunde. Sie wird durch Multiplizieren mit 38/S ermittelt.

Beispiel: 52 Stunden als Lehrperson (mit einer Arbeitsregelung, die für eine Vollzeit 28 Stunden vorsieht) legen wir also 52 x 38/28 = 70,5714 Stunden zugrunde.

F8 = (F5 + V-Stunden + P-Stunden Schließung wegen Jahresurlaub) x 38/S

Y NET?

Der Berechnung des Teilzeitnettoentgelts wird das Bruttoentgelt des betroffenen Monats (Y BRUT) zugrunde gelegt. Von diesem Bruttoentgelt

  • ziehen wir einen LSS-Abzug von 13,07% (oder: mal 0,8693) ab,
  • dann rechnen wir den LSS-Arbeitsbonus (BONUSPT) hinzu,
  • und schließlich ziehen wir den Berufssteuervorabzug ab.

(Siehe: "Umrechnung des Bruttobertages in einen steuerbaren Nettobetrag")

Y NET = Y BRUT x 0,8693 + BONUSPT – VORABZUG

Für Arbeiter muss man Y BRUT erhöhen.

Hierzu berücksichtigen wir für den Urlaubsmonat ein fiktives Entgelt (F7) (das der Berechnung von fiktiven LSS-Beiträgen zugrunde gelegt wird). Somit erhält der Arbeiter während seines Urlaubs ungefähr die gleiche EGU, wie während der Beschäftigung.

YNET = [(Y BRUT< + F7) x 0,8693] + BONUSPT – VORABZUG

VTL?

In bestimmten Fällen müssen wir das theoretische Vollzeitentgelt berechnen.

Das theoretische Vollzeitentgelt wird berechnet durch Multiplizieren des theoretischen Stundenentgelts (F6) mit der Anzahl theoretischer Arbeitsstunden (S x 4,3333) eines Vollzeitarbeitnehmers für einen vollen Monat.

VTL = (F6 x S x 4,3333)

Wie wird das Bruttoentgelt in ein steuerbares Nettoentgelt umgerechnet?

Um das Bruttoentgelt in ein steuerbares Nettoentgelt umzurechnen, geht man folgendermaßen vor:

  • Wir ziehen vom Bruttoentgelt den persönlichen LSS-Beitrag ab (mal 0,8693).
  • Wir rechen eventuell den Arbeitsbonus hinzu (BONUSPT).

Wir ziehen dann vom steuerbaren Nettobetrag den Berufssteuervorabzug ab (VORABZUG). Siehe den folgenden Punkt "VORABZUG".

Wie errechnet man den persönlichen LSS-Beitrag?

Wir ziehen vom Teilzeitbruttoentgelt 13,07% ab.

Mit anderen Worten: Wir multiplizieren ihn mit (100 - 13,07)/100 = 0,8693

Für Arbeiter wir der Berechnung des LSS-Beitrages das Entgelt zu 100% und nicht zu 108% zugrunde gelegt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass wir für den Urlaubsmonat ein fiktives Entgelt heranziehen (das der Berechnung von fiktiven LSS-Breiträgen zugrunde gelegt wird). Somit erhält der Arbeiter während seines Urlaubs ungefähr die gleiche EGU, wie während der Beschäftigung.

Wie errechnet man den Arbeitsbonus?

Bei der Berechnung eines Nettoentgelts muss der Arbeitsbonus berücksichtigt werden. Es handelt sich um eine Ermäßigung des normalen 13,07 prozentigen persönlichen LSS-Beitrages.

Schritt 1 :BONUSFT

Wir ermitteln den Arbeitsbonus (BONUSFT) mithilfe einer Formel, der  ein Vollzeitentgelt zugrunde liegt.

Wir müssen also selbst im Falle einer Teilzeitentlohnung ein theoretisches Vollzeitentgelt (VTL) ausrechnen.

BONUSFT ist vom Statut des Arbeitnehmers abhängig:

  • Für Arbeitnehmer des Privatsektors und Personalmitglieder des öffentlichen Dienstes mit Arbeitsvertrag, lautet die Formel folgendermaßen:

     

    VTL

    Betrag BONUSFT

    < = 1.641,62

    201,62

    > 1.641,62 und <= 2.560,57

    201,62 – [0,2194 x (VTL – 1.641,62)]

    > 2.560,57

    0,00

    Den Bonus für Arbeiter berechnet man gemäß dem gleichen System, wie für Angestellte. Dies ist darauf zurückzuführen, dass dem LSS-Beitrag für Arbeiter in diesen Formeln ebenfalls die Entlohnung zu 100% zugrunde gelegt wird, und nicht die Entlohnung zu 108%.

  • Für ernannte Beamte im öffentlichen Dienst ist der Arbeitsbonus = 0.

    VTL
    unabhängig vom Betrag
    Betrag BONUSFT = 0
Schritt 2: PROP-BONUSFT

Wir müssen den BONUSFT eventuell unter Berücksichtigung der Dauer des Zeitraums mit Leistungsanspruch (F1) reduzieren.

Beispiel: der betroffene Arbeitnehmer ist krank, zeitweilig arbeitslos, oder aber der Teilzeitarbeitsvertrag deckt keinen vollen Monat ab.

PROP-BONUSFT (Arbeiter oder Angestellter) = BONUSFT x F1/26

Schritt 3: BONUSPT

Im zweiten Schritt haben wir lediglich den Leistungsanspruch berücksichtigt, nicht aber die Tatsache, dass der Arbeitnehmer Teilzeit arbeitet, wobei der Bemessung des Arbeitsbonusses ein (fiktives) Vollzeitentgelt zugrunde zu legen ist.

Wir müssen das Ergebnis also ein neues Mal reduzieren, diesmal unter Berücksichtigung:

  • des tatsächlichen monatlichen Bruttoentgelts (in Teilzeit) (Y BRUT);
  • des fiktiven monatlichen Vollzeitentgelts (VTL).
BONUSPT (Arbeiter oder Angestellte) = PROP BONUSFT x Y BRUT / VTL

VORABZUG?

Der Berufssteuervorabzug (die Lohnsteuer) beeinflusst die Bemessung der EGU in mehrfacher Hinsicht:

  • Wir errechnen die EGU durch Vergleichen der Nettoleistung für Vollarbeitslose mit der Teilzeitnettoentlohnung.
    • Wir ziehen in bestimmten Fällen von der Bruttoleistung für Vollarbeitslose einen Berufssteuervorabzug ab.
    • Wir ziehen vom Teilzeitbruttoentgelt einen Berufssteuervorabzug ab.
  • Wir ziehen vom Bruttobetrag der EGU einen Berufssteuervorabzug ab.

Berufssteuervorabzug von der Leistung für Vollarbeitslose?

Wir ziehen lediglich während der ersten Leistungsbezugsperiode (in den ersten 12 Monaten) eines zusammenwohnenden Arbeitnehmers (Code B1), einen Berufssteuervorabzug (10,09%) ab.

In allen anderen Fällen, nehmen wir keinen Berufssteuervorabzug vor.

Berufssteuervorabzug von der Teilzeitentlohnung?

Die Beträge des Vorabzugs sind im Anhang III des Königlichen Erlasses zur Ausführung des Einkommensteuergesetzbuches 1992 enthalten (siehe www.fisconet.be > Einkommensteuer > Rechtsvorschriften und Regelung > Königliche Erlasse > Königlicher Erlass zur Ausführung des Einkommenssteuergesetzbuches 92: Anhänge > Anhang III: Tabellen I und II).

Der Betrag des Vorabzugs hängt von der familiären Situation ab.

  • Die Tabelle II gilt für Arbeitnehmer, deren Ehepartner keine persönlichen Berufseinkommen erzielt. Dies entspricht den zusammenwohnenden Arbeitnehmern mit einzigem Einkommen und Familie zu Lasten (Personenkreis A).
  • Die Tabelle I gilt für die anderen Arbeitnehmer. Dies entspricht den alleinstehenden Arbeitnehmern (Personenkreis N) und den restlichen zusammenwohnenden Arbeitnehmern (Personenkreis B).

Zusätzliche Ermäßigungen (z.B. wegen Familie zu Lasten) bleiben hier außer Betracht.

 

Personenkreis

VORABZUG von der nachfolgenden Entlohnung

A

Tabelle II

N

Tabelle I

B

Tabelle I

Berufssteuervorabzug von der EGU?

Der Berufssteuervorabzug von der EGU beträgt unabhängig von der familiären Situation des Arbeitnehmers immer 10,09%.

Wenn wir eine Netto-EGU in eine Brutto-EGU umrechnen, multiplizieren wir den Betrag also immer mit 100 / (100 - 10,09) oder mit 100/89,91.

VORABZUG von der EGU = 10,09%

REFERENZENTGELT?

Sobald das monatliche Bruttoentgelt (Y BRUT) das Referenzentgelt erreicht, steht dem Arbeitnehmer keine EGU mehr zu.

REFERENZENTGELT = der durchschnittliche monatliche Mindestlohn für Arbeitnehmer ab vollendetem 21. Lebensjahr, das im am Nationalen Arbeitsrat abgeschlossenen KAA festgeschrieben ist.

1.593,81 Euro

Wie geht man vor, wenn der Arbeitnehmer bei verschiedenen Arbeitgebern zur gleichen Zeit beschäftigt ist

Wenn der Arbeitnehmer bei mehreren Arbeitgebern gleichzeitig beschäftigt ist, wenden wir die vorgenannten Formeln an und ziehen dabei die zusammengerechneten Daten der verschiedenen Beschäftigungen heran. Die Einzelheiten sind hiernach aufgelistet.

Wie errechnet man die Anzahl Stunden, für die der Stundenzuschlag zu zahlen ist?

Bei der Ermittlung der Anzahl entlohnter Arbeitsstunden, die die Grenze des Drittels eines vollen Stundenplanes übersteigen und für die der Stundenzuschlag demnach zu zahlen ist (BERECHNUNGSMETHODE 1A), wird die zusammengerechnete Anzahl der bei den verschiedenen Arbeitgebern entlohnten Arbeitsstunden berücksichtigt. Nötigenfalls rechnen wir diese Anzahl Stunden in 38 Stunden/Woche um.

Wie errechnet man das fiktive Nettoentgelt?

Das abzuziehende fiktive Nettoentgelt (Y NET) wird ermittelt, durch:

  • Abzug des LSS-Beitrages (mal 0,8693) von jedem Teilzeitbruttoentgelt (Y BRUT) und durch eventuelles Hinzurechnen des LSS-Arbeitsbonusses (BONUSPT),
  • Addieren der steuerbaren Beträge,
  • Abzug des auf den Gesamtbetrag gerechneten Vorabzugs.

Wie errechnet man das theoretische Nettoentgelt in Vollzeit?

Das theoretische Vollzeitnettoentgelt (BERECHNUNGSMETHODE 1B) wird ermittelt, durch:

  • Ermittlung des Durchschnitts der Stundenentgelte (F6) der verschiedenen Beschäftigungen (nach Umrechnung in 38 St/Woche);
  • Ermittlung eines theoretischen Vollzeitbruttoentgelts ausgehend vom durchschnittlichen Stundenentgelt;
  • Abzug des LSS-Beitrages vom theoretischen Vollzeitbruttoentgelt und eventuelles Hinzurechnen des LSS-Arbeitsbonusses (BONUSFT); wenn verschiedene Bonussysteme anwendbar sind, wenden wir das vorteilhafteste Bonussystem an;
  • Addieren der steuerbaren Beträge;
  • Abzug des auf den Gesamtbetrag gerechneten Vorabzugs.

Wie errechnet man die Anzahl der Tage ohne Leistungsanspruch?

Die Anzahl der abzuziehenden Tage ohne Leistungsanspruch (F1), wird ermittelt, durch:

  • Zusammenrechnen der Anzahl der abzuziehenden Tage für die verschiedenen Beschäftigungen; Dabei wird ein gegebener Kalendertag nur ein einziges Mal abgezogen (zum Beispiel, ein Kalendertag, der von zwei verschiedenen Arbeitgebern ihrer jeweiligen "Meldung eines Sozialen Risikos" MSR 6 gemeldet wurde);
  • Umrechnen der Abwesenheitstage in eine Anzahl Tage ohne Leistungsanspruch, durch
    • Umrechnung dieser Stunden in 38 Stunden/Woche;
    • Zusammenrechnung dieser Stunden;
    • Dividieren der Gesamtzahl dieser Stunden durch die zusammengerechnete gesamte wöchentliche Arbeitszeit in Teilzeit.

Stimmen die vorgenannten Beträge noch immer?

Die in diesem Infoblatt aufgenommenen Beträge sind indexierte Beträge. Sie sind gültig ab dem 01.07.2019.

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